01 · A
Problem
Unternehmenshandbücher sind lang, terminologiereich und über Kapitel verteilt. Eine flüssige Antwort hilft nur, wenn die richtige Evidenz gefunden und geprüft werden kann.
Von Anforderungen zu Prototyp und Evaluation
Eine Design-Science-Diplomarbeit zu einem lokalen, quellengebundenen RAG-Prototyp und getrennter Retrieval-/Antwortbewertung für technische Handbücher.
Kurzfassung

01 · A
Unternehmenshandbücher sind lang, terminologiereich und über Kapitel verteilt. Eine flüssige Antwort hilft nur, wenn die richtige Evidenz gefunden und geprüft werden kann.
01 · B
Ich nutzte einen Design-Science-Prozess aus Nutzerbedarf, Architektur, lokalem Retrieval-/Generierungsprototyp, technischer Evaluation und Nutzerfeedback.
Mit dieser Ablaufillustration zeige ich eine belegte Antwort neben gerankten Passagen und trenne Retrieval- von Antwortqualität.

Eine überzeugende Demo belegt kein funktionierendes Wissenssystem. Retrieval-Relevanz, Antwortbeleg und Nutzervertrauen sind getrennte Fragen mit unterschiedlicher Evidenz.
Nutzersprache und Handbuchterminologie stimmen nicht immer überein.
Hohe Vektorähnlichkeit garantiert keine beantwortbare Passage.
Retrieval- und Antwortqualität brauchen getrennte Bewertung.
Ein Domänenbenchmark benötigt von Fachleuten definierte Fragen und Quellen.
Systempfad
Nutzerbedarf in Anforderungen an Suche, Quellen und lokale Bereitstellung übersetzen
Lokale Embeddings, lexikalische Signale und Reranking kombinieren
Aus ausgewählten Passagen mit Quellenbezug generieren
Technische Retrieval-/Antworttests von Interviews und Feedback trennen
Quellengebundener Antwortpfad
Der Prototyp sammelt und rerankt zunächst Belegmaterial und generiert anschließend aus ausgewählten Passagen bei erhaltenem Quellenbezug.
Alltagssprache unterscheidet sich von Handbuchbegriffen
Lexikalische und lokale Embedding-Kandidaten
Passagen für die Frage neu ordnen
Nur aus gewähltem Kontext erzeugen
Unterstützende Abschnitte offenlegen
Zentrale Abwägungen
Design Science bindet den Prototyp an Nutzeraufgaben statt an ein bevorzugtes Modell.
Falsche Passage und schlechte Antwort aus richtiger Passage werden getrennt betrachtet.
Das System darf keinen eigenen Benchmark als unabhängige Evidenz behandeln.
04 · A
04 · B
Evaluationsdesign
Die Trennung ermöglicht Fehlerdiagnose und verhindert, dass ein Gesamtwert die Fehlerstelle verbirgt.
Wurde fachlich relevantes Material gefunden?
Ist die Antwort belegt, vollständig und passend?
Ist der Ablauf verständlich und nützlich?
Zum Schutz vertraulicher Thesisunterlagen nenne ich hier keine Teilnehmerzahlen oder detaillierten Metriken.
01RAG ist ein System aus Quellen-, Fehler- und Vertrauensentscheidungen—nicht nur eine Vektordatenbank.
02Nutzerfeedback erklärt Erfahrung, ersetzt aber keine technische Retrieval-Evidenz.
Was ich öffentlich teilen kann
Unternehmenshandbücher, Repository und Studienmaterialien sind vertraulich und können nicht veröffentlicht werden. Teilen kann ich Forschungsdesign, lokale RAG-Architektur und Evaluationsmethode; konkrete Teilnehmer- und Benchmarkzahlen bleiben privat.
Öffentliche Quellen